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“In der menschlichen Sexualität”, sagte Lewis Hill einmal, “offenbaren sich wie in einem Vergrößerungsglas all unsere Lebens- und Kontaktprobleme. An ihr erweist sich, wie weit und auf welche Weise wir den geistigen und animalischen Pol unserer Existenz in Einklang zu bringen vermögen.” Je komplexer und differenzierter ein Mensch angelegt ist, umso mehr wird dieses In-Einklang-Bringen der beiden Pole seiner Existenz zur Aufgabe werden, um so größer die Gefahr des Scheiterns an dieser Aufgabe, umso reicher aber auch der mögliche Gewinn aus ihrer Bewältigung.
Edrita Fried, eine aus Wien stammende und zur Zeit in New York tätige Psychotherapeutin, hat ein klares und einsichtsreiches Buch über dieses Drama geschrieben: eine bewundernswerte Darstellung der menschlichen Sexualität