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Der Darstellung liegen 74 schizophrene und 19 manisch-depressive Erkrankungsfälle zugrunde, die während eines 15jährigen Zeitraums in der Wiener Univ.-Klinik untersucht und behandelt wurden. Vergleichsweise wurden in dieser Zeit annähernd 15 000 erwachsene Geisteskranke dort registriert. Demnach sind schizophrene und insbesondere manisch-depressive Psychosen im Kindesalter seltene Erkrankungen.
Es wurde eine Unterteilung in zwei Altersgruppen vorgenommen und zwar endogene Psychosen unterhalb des 10. Lebensjahrs und zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr.
Bei den Schizophrenien fanden sich in beiden Altersgruppen und in jedem Einzelfall als sogenannte Kernsymptome Beziehungs- (Autismus), Affekt-(Angst, Mißtrauen) und Antriebsstörungen (Erregtheit, Aggressivität, Apathie)