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B. Spiegel ist Marktpsychologe. Aus den Erfahrungen der empirischen Marktforschung hat er sein Modell der “Meinungsverteilung im sozialen Feld” entwickelt, und für diesen Forschungsbereich hat es auch seine wesentliche Bedeutung. Dieses Modell soll das Verhältnis von Meinungsgegenstand und Meinungsbildung in seiner Struktur beschreiben, das heißt, zugleich veranschaulichen und berechenbar machen. Wie muß ein neuer Meinungsgegenstand — sei es eine Zigarettenmarke oder ein Parteiführer — beschaffen sein, um möglichst viele Anhänger zu gewinnen? Welche Chancen hat ein verstärkter Einsatz von Reklame? Wie groß ist der maximale Marktanteil eines bestimmten Artikels? Spiegel versucht die verschiedenen Antworten, die