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Da es sich um eine im wesentlichen unveränderte Zweitauflage handelt, kann auf die ausführliche Besprechung und Inhaltsangabe der Erstausgabe 1948 im Referat von Siebecke (Psyche IV, 1950/51, Ref. S. 45) verwiesen werden.
Verf. berichtet in detaillierter Aufgliederung vom soziologisch-psychiatrischen Standpunkt über die Ergebnisse einer Untersuchung von 100 Ehescheidungsfamilien der Stadt Basel aus den Jahren 1920 bis 1944. Die Dringlichkeit des zu jeder Zeit aktuellen Problems rechtfertigt wohl auch eine unveränderte Wiederauflage. Es wäre aber sicher wertvoll gewesen, katamnestisch zu erfahren, ob sich mit der gesellschaftlichen Umschichtung in den letzten 15 Jahren auch im Schweizer Raum neue Aspekte der Scheidungsproblematik ergeben haben. Jedoch vermittelt das Buch auch in seiner ursprünglichen Form eine Fülle von Anregungen, an denen kaum ein Gutachter vorbeigehen wird.