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Auf dem Boden einer thomistischen Philosophie stehend, versucht die Verf. unter Zuhilfenahme vitalistischer Begriffe für das alte Problem wie “… jene – zwei – Ursprungsstellen (geistiges Selbst und leib-seelisches Selbst, Ref.), aus deren einer die leib-seelische Ausgestaltung, aus deren anderer die geistigichhafte Seinsartung des Menschen erwächst … einen einzigen letzten und gemeinsamen Seinsquell innerhalb der menschlichen Totalität besitzen” (S. 12) eine Antwort zu geben. Ihre spekulative Lösung sieht ungefähr so aus: Sie supponiert zunächst einen wesensentelechialen und einen wesensstofflichen Potentialitätsgrund (wesensentelechiale Potentialitätsgründe sind arttypische Logoi, die seinsenergetische Fähigkeiten besitzen, in dem Sinne, daß sie den Artlogos in einem – passiv sich verhaltenden – “Wesensstoff” zu aktualisieren vermögen, S. 13). Die wesensentelechiale und die wesensstoffliche Potenzgrundlage gelangen an einer “bestimmten zeiträumlichen Naturstelle”, die einen “zufällig auslösenden und kausal nicht kommensurablen Faktor (Hervorhebungen von der Verf.) darstellt (Anm. S. 46 unten), erst zur “vollen Realität und Substanzialität” (S. 13). Ihnen eignet eine “Art Sein”, das mehr ist als das Sinn-Sein der Wesenheiten und das ideelle Sein der idealen Gegenstände (S. 14). Die Vereinigung der arttypischen Logoi mit den Wesensstoffportionen setzt durch eine “individuierende und ‘substanzierende’ Aktualisationssynthese” (S. 23) das “substanzielle Ursprungsselbst” jeder realen Einzelsubstanz (S. 15) und “begründet und erwirkt” den “leibhaften Aufbau … in jedem Sinne, physisch und gegebenenfalls psychisch” (S. 16). “Im Ursprungsselbst reiner Stoffentitäten” liegt “die seinsenergetische Fähigkeit zur Exkarnation der Materie” (S. 16), was aber nur mit “werkzeuglicher Hilfe einer enthebenden Überpotenz aus einer versenkenden Unterpotenz heraus geschehen kann (S. 17). Im Ursprungsselbst des Menschen liegen nun vier werkzeugliche Potenzgrundlagen für die Erstellung des