You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das Buch gibt einen guten Überblick über die Ergebnisse der Forschungen der British Society for Psychical Research. Verf. erwähnt auch kurz die Arbeiten von Rhine und einiger französischer Beobachter, soweit es dem Stand der damaligen Forschung über außersensorische Wahrnehmungen entsprach. In der Zwischenzeit sind die Arbeiten von Rhine weitgehend anerkannt worden, und sind auch Forschlingen
in Deutschland durchgeführt worden, worüber Bender im Nachwort teilweise berichtet.
Tyrell bezeichnet die außersinnliche Wahrnehmung als eine unbewußte Funktion. Er stellt eine bisher nicht nachgeprüfte Theorie auf, daß nämlich telepathische Informationen durch sensorische Halluzinationen übermittelt werden. Er versteht unter außersinnlicher Wahrnehmung nicht nur Telepathie, Hellsehen und Zukunftsvoraussicht, sondern auch die von Spiritisten angenommenen Wahrnehmungen im Kontakt mit Verstorbenen. Seine Ansichten über wissenschaftliche Exaktheit von Überprüfungen mancher spiritistischer Praktiken, wie z. B. automatisches Schreiben, sind offensichtlich nur persönliches Glaubensbekenntnis. Dies trifft auch zu für seine Meinung über die Brauchbarkeit von parapsychologischen Ergebnissen für die Religion. Das Erleben von Mystikern ist infolge der besonderen Persönlichkeit dieser Menschen sehr schwer überprüfbar, und es ist mehr als fraglich, ob der religiöse Glaube durch exakte Ergebnisse auf diesem Gebiet tatsächlich wesentlich beeinflußt würde, wie Verf. glaubt.