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In den vorliegenden “Studien”, einem schmalen, schwierig zu lesenden Buch, hat sich L. Binswanger ganz der reinen transzendentalen Phänomenologie E. Husserls zugewendet, dieser “gigantischen Vivisektion des Bewußtseins” (S. 140; E. Fink). Die den beiden Phasen des manisch-depressiven Irreseins gewidmeten Beiträge sollen ausdrücklich nicht eigentlich als klinische, sondern als Beiträge zur Methodenlehre der Psychiatrie gelesen werden (S. 9). Mit der Absicht, zur letztmöglichen Beantwortung wissenschaftlichen Fragens vorzudringen (S. 118), überschreitet der Autor die seine Veröffentlichungen bislang markierende überwiegend empirisch-phänomenologische Arbeitsweise: Als Analyse der theoretischen Grundlagen der Psychiatrie als Wissenschaft und als Ausarbeitung ihrer Methode (S. 9) werden nicht mehr nur “Welten” der Geisteskranken charakterisiert und deren anthropologische Struktur aufgewiesen (S. 13), sondern es sollen die konstituierenden Aufbaumomente jener Welten studiert und diejenigen konstituierenden Differenzen herausgearbeitet werden, die jeweils die ausschlaggebenden sind (S. 13). Der Rückgang-von der Konstitution der jeweiligen “Welt” zu den sie aufbauenden konstitutiven Momenten