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Es handelt sich um einen Bericht über die vierte Arbeitstagung einer von der World Health Organization eingesetzten Studiengruppe über die biologische und psychische Entwicklung des Kindes. Die Gruppe trat, im Rahmen eines größeren Forschungsplanes der WHO, in den Jahren 1953-1956 viermal zusammen. Sie wies einen internationalen Stab von Mitarbeitern auf, die je ein Spezialgebiet der Kinderforschung vertraten und die gemeinsam mögliche Standpunkte zu koordinieren versuchten. Waren die ersten drei Tagungen speziellen Fragen der kindlichen Entwicklung gewidmet, so bemühte sich die hier referierte vierte Tagung um eine gemeinsame wissenschaftliche Sprache. Es kann nicht erstaunen, daß das Ergebnis dieser, Bemühungen sehr problematisch ist. Daß sich immerhin 12 bzw. 15 Fachwissenschaftler aus den verschiedensten Spezialdisziplinen, jeder seine eigene Sprache sprechend, um einen Tisch zusammengesetzt haben, um einer gemeinsamen Sache näherzukommen, ist bemerkenswert.
Von den 13 Teilnehmern der Gruppe waren drei Neurophysiologen, drei Normal-Psychologen, zwei Psychiater, je einer Biologe, Ethologe, Anthropologe und Psychoanalytiker; als Gäste waren beigezogen ein Biophysiker und ein Psychoanalytiker. Fällt diese Verteilung auf, so haften für die jeweilige Disziplin Namen von Rang: Piaget, Lorenz, Mead, Bowlby, Erikson, Bertalanffy, um nur einige zu nennen. Das führende Wort hatte jedoch ohne Zweifel Jean Piaget.