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An der früher zitierten Kennzeichnung Heideggers des ontischen Weltbegriffes scheint uns doch ein Punkt der Diskussion zu bedürfen, nämlich seine Auslegung des „All des Seienden” als innerhalb der Welt „Vorhandenes”. Ob Kant mit dem Terminus „Dasein” in seinem Lehrsatz: „Das bloße, aber empirisch bestimmte, Bewußtsein meines eigenen Daseins beweiset das Dasein der Gegenstände im Raum außer mir”98, die von Heidegger als „Vorhandenheit” bezeichnete Seinsart meint99, brauchen wir nicht zu erörtern, da es uns um die sachhaltig-systematische, nicht die historischinterpretatorische Frage geht. Für Heidegger resultiert die Vorhandenheit aus einer sekundären „theoretischen” Reduktion des primär im umsichtigen Umgang zugänglichen „Zuhandenen”, und in bloß Vorhandenes kann schließlich auch das ursprünglich in der Seinsart des Daseins Begegnende „umschlagen”: „das Nicht-mehr-in-der-Welt-sein des Gestorbenen ist … noch — extrem verstanden —ein Sein im Sinne des Nur-noch-vorhandenseins eines begegnenden Körperdinges”100. Den toten Körperdingen ebenso wie den von Anbeginn an leblosen, zunächst als Zuhandenes begegnenden Dingen sprechen wir eine „Eigenständigkeit” zu und meinen damit das „Seiendsein”, welches ihnen von sich aus, unabhängig davon, ob und als was sie wahrgenommen, vorgestellt, gedacht, bewertet oder sonstwie intendiert werden, zukommt.
Diese Eigenständigkeit eignet, da sie sich aus der Gegenstellung zum Begegnen bestimmt, es ermöglicht und über die Seinsart des Seienden nichts aussagt, offensichtlich auch — und zwar rücksichtlich der je eigenen Existenz in erster Linie — den daseienden Menschen und den übrigen Lebewesen. Deshalb ist es verfehlt, das im alltäglich-ontischen Weltbegriff gemeinte All des Seienden bezüglich der darin verwirklichten Seinsarten auf die Vorhandenheit zu reduzieren, ungeachtet die entsprechende Tendenz in der theoretischen Interpretation vorherrschen und an allem eigenständigen Seienden die vorhandene Dinglichkeit (als Part