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Das Jahrbuch enthält 25 Aufsätze und eine Reihe von Referaten und Buchbesprechungen. Der Rahmen der behandelten Themen ist weit: Er reicht von einer sehr gründlichen klinischen Arbeit über das Stottern (Peter Flosdorf) bis zu einem anekdotenhaft dargebotenen “Blick in die arabische Welt” (Ludwig Ferdinand Clauß). Eine Reihe der in diesem Jahrbuch nur kurz und andeutend abgehandelten Themen wurden von ihren Verfassern andernorts in längeren Arbeiten oder ausführlichen Monographien entwickelt. Dies trifft vor allem auf die Beiträge von Bräutigam (Arzt und Patient in der psychotherapeutischen Situation), Tellenbach (Gestalten der Melancholie) und Häfner (Daseinsanalytische Psychotherapie und existentielles Gewissen) zu. Besonders lesenswert ist Eckart Wiesenhütters Aufsatz über den gegenwärtigen Stand der Neurosenforschung.
Erwähnenswert erscheint die Tatsache, daß der Titel des Jahrbuchs nunmehr um die Worte “medizinische Anthropologie” erweitert ist. v. Gebsattel schreibt dazu im Vorwort: “In der Auslegung, der Deutung und der Sinnerhellung von Funden, die mit psychologischen Schulmethoden gewonnen wurden, manifestiert sich heute das zentrale anthropologische Anliegen des Psychologen.” Dafür ist eine “Orientierung an der Grundstruktur des menschlichen Daseins”,