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Die Verff. wollen in ihrer Arbeit “die weiten Grenzen … umreißen, innerhalb derer sich die einzelnen Formen des Trugbildes, darunter auch ‚der‘ Traum, in inhaltlicher Beziehung bewegen”. Sie verstehen unter dem “Trugbild” die “Gesamtheit der optischen Halluzinationen, der optischen Illusionen (die inhaltlich keineswegs grundsätzlich von den Halluzinationen geschieden sind) und der Traumbilder”. Als “Darstellung” bestimmen sie das “Verhältnis …, in dem ein beobachteter oder erschlossener Ausgangsgedanke zu dem erschienenen Bild steht. Dabei wird nur der Bildinhalt betrachtet, nicht aber der durchaus davon zu trennende Vorgang der halluzinatorischen bzw. ‚pseudohalluzinatorischen‘ Manifestation”. Demgemäß versuchen sie eine deskriptive Ordnung der teils der Literatur, teils den Selbstbeobachtungen entnommenen Phänomene zu geben, die in “persönlichkeitsgemäße” und “persönlichkeitsfremde” bzw. “-feindliche” Bilder gegliedert werden. Innerhalb der beiden — von den “niederen Bildern” (die nicht der Psyche unterworfen sind und in ihrer starren Stereotypie “keine begriffliche oder affektive Ausgangsbasis” besitzen) und den “geometrischen Gestalten” abgetrennten — Gruppen werden unter verschiedenen Aspekten (Sinnesreizbilder, Vors tellungs Visualisierungen, Spontanbilder, Affektdarstellungen etc.) weitere Differenzierungen durchgeführt.