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Das vorliegende Buch stellt eine teils erweiterte, teils verkürzte Umarbeitung von zwei Abhandlungen dar, die schon vor rund dreißig Jahren erschienen sind. Die Einleitung gibt eine “kritische Übersicht über die herrschenden Gefühlstheorien”. Im ersten Teil wird eine “allgemeine Gefühlslehre” entwickelt, der zweite Teil ist der Diskussion von “Grundfragen der speziellen Gefühlslehre” gewidmet. Obwohl Grossart die übliche Auffassung übernimmt und von “dem” Lust-Unlust-Gefühl spricht, bemüht er sich offensichtlich, den fraglichen Phänomenkomplex in das Ganze der sich verhaltenden und erlebenden Menschen einzufügen. Als Paradigma wählt er die Willenshandlung, wobei aus der in ihr realisierten Zielerreichung das lustvolle Erfolgsgefühl resultieren soll.