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In meinem Ko-Referat will ich versuchen, den Gedanken Kuipers einige Bemerkungen anzufügen: Ich hatte dabei im Auge, daß wir eine in der Praxis oft schwierig zu erkennende und zu behandelnde Problematik erörtern wollen. Infolgedessen beschränke ich mich im wesentlichen auf Fragen der Technik.
Kuiper betont, und ich stimme darin mit ihm überein, daß es in der psychoanalytischen Therapie gefährlich ist, sich vorwiegend auf seine intuitiven Fähigkeiten zu verlassen. Es ist vielmehr notwendig, sich so weitgehend wie irgend möglich systematische Kenntnisse der psychoanalytischen Theorie und Praxis anzueignen, um mit Hilfe der bisherigen Erfahrungen unsere intuitiven Wahrnehmungen einer Kontrolle zu unterziehen. Nur dann kann es gelingen, sie konstruktiv und zielbewußt zu verwenden.
Auf der Arbeitstagung in Hamburg 1961 waren wir uns darin einig, wie wichtig es ist, daß wir uns mit Hilfe des vom Patienten gebrachten Materials, seines Verhaltens und insbesondere seiner Übertragungsäußerungen ein klares Bild davon machen, wo seine Konflikte liegen, und auf welcher Ebene wir sie im jeweiligen Augenblick sinnvoll bearbeiten können. In diese Überlegungen müssen wir natürlich auch unsere Gegenübertragung einbeziehen.
Wir wissen, daß es typische Verlaufsformen innerhalb des psychoanalytischen Prozesses geben kann, in denen es gelingt, die Probleme den Entwicklungsschritten entsprechend rückwärts zu verfolgen und durchzuarbeiten. Wir wissen aber auch, daß alle späteren Lebensperioden die früheren mit in sich tragen und neue Erfahrungen und Erlebnisse sich auf verschiedene Weise mit alten zu verbinden mögen. Trotz dieser Vielfalt stoßen wir immer wieder auf typische Verlaufslinien.
Freud gab den technischen Ratschlag, von der Oberfläche des psychischen Erlebens auszugehen und mit Hilfe von Bekanntem langsam in die noch unbekannten Tiefen vorzudringen. Man darf aber nicht dem Mißverständnis verfallen, aktuelles Material mit dem, was Freud psychische Oberfläche