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Im Vorwort gibt Jacobs an, sein Buch sei das Ergebnis neunjähriger psychotherapeutischer Praxis in Australien und eines vierjährigen Aufenthaltes in Indien, nach Ausbildung in Analytischer Psychologie in Zürich. Als eine Ausgangsfrage wird vom Autor „die eigentliche Qualität seelischer Akte und ihre Kristallisation in konkreten Begriffen und seelischen Bildern“ genannt (Seite 11). Die „materialistische“ Gleichsetzung von Seele und Zentralnervensystem wird von Jacobs abgelehnt und in den beiden psychoanalytischen Hauptschulen nach einer anderen Erklärung gesucht. Nach den eigentlichen Lebensprozessen wird gefragt und nach der Grundlage physischer Aktivität. Unser bisheriges Wissen von den Antworten indischer Philosophie wird vom Autor weitgehend als projektive Verfälschung verstanden (Seite 13). So machte er sich auf zu indischen Lehrern, so suchte er neuen Zugang zu den Quellen, so versuchte er sich in neuen Übersetzungen einschlägiger Sanskrit-Texte. Das eigentliche Charakteristikum indischer Philosophie wird von Jacobs eine „detaillierte Darstellung der Daten und Möglichkeiten menschlicher Bewußtheit“ genannt; einzig dadurch komme der Mensch zu seinem Hauptziel der Selbsterkenntnis (Seite 18). Aus der Fülle der einschlägigen Quellen werden vom Autor als besonders echt unter anderen genannt: Sir John Woodroffe, Mukhyopâdhyâya, Theos Bernard, Swâmî Vivekânanda, Radhakrishnan, Das Gupta, René Guénon, P. D. Ouspensky, Sri Aurobindo. Jacobs distanziert sich von vornherein von den mißverstandenen, sensationellen und modistischen Fernost-Strömungen des Westens, darunter den verschiedenen als alleinseligmachend betonten „Wegen“ verschiedenster Art und Praktiken. „Die Vielfältigkeit des Lebens muß von mehr als einer Seite aus betrachtet werden. Die Losung kann nicht heißen ‚das Gleiche für Jeden‘, sondern vielmehr ‚Jedem das Seine‘ “ (Seite 21). Hinsichtlich unserer intellektuellen Übertreibungen und Scheinverständnisse werden wir gewarnt: „Was irrational ist, kann nicht s