You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der Zweck dieses Buches ist es, möglichst alle gegenwärtigen Theorien der Neurophysiologie, Sozialpsychologie, Psychiatrie und der Sprachwissenschaften zu sammeln bzw. zu vereinigen. Der Verf. ist universal belesen, und der Leser wird von Sherrington bis Riesman über Freud, Dewey, Piaget und Whorf geleitet.
Trotz vieler Platitüden bewegt sich das Buch auf ziemlich hohem Niveau. Allerdings wird der weit vorgeschrittene Theoretiker wenig Neues finden, aber er könnte öfters angenehm überrascht sein, wie „nett“ Daten und Theorien hier zu einem neuen „slant“ vereinigt worden sind. Obwohl der Titel auf die Psychotherapie hinweist, ist sie doch nicht das Hauptthema, lediglich die psychotherapeutische „interaction“ ist wiederholt benutzt, um die Diskussion über das Thema „Denken“ zu illustrieren. Diese Diskussion bringt aber dem Leser nichts Befriedigendes.
Sprache, Perzeption und Gedankenprozeß haben große Bedeutung in der modernen psychoanalytischen Ich-Psychologie gewonnen. Informierte Leser werden viele Teile dieses Buches als zutreffend empfinden, ganz besonders die Variationen von Piagets Konzepten der Akkommodierung und Assimilierung. Die Bedeutung dieser Begriffe für die Ich-Psychologie ist allerdings vom Verf. nicht betont worden, trotz seines angeblichen Interesses für die Psychoanalyse. Nur ein Hinweis auf Hartmanns Arbeiten wird gegeben, aber andere bedeutende