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Wer über die Anwendung projektiver Verfahren bei Kindern etwas wissen wollte, konnte sich bisher in Sonderkapiteln der Standard-Lehrbücher global orientieren oder war auf Monographien angewiesen. Mit dem vorliegenden Buch erscheint zum ersten Mal eine ebenso umfassende wie systematisch durchorganisierte Übersicht auf diesem Gebiet.
In einundzwanzig unabhängigen Artikeln werden verschiedenste Verfahren von bekannten Fachleuten dargestellt, teilweise von den Testautoren selbst (z. B. Bellak, Rosenzweig, Machover): in unterschiedlicher Ausführlichkeit jeweils eine mehr oder weniger übersichtliche Einführung mit kurzen Angaben zu den Auswertungskriterien und sehr sorgfältigen und themenspezifischen Literaturhinweisen.
Gemeinsam ist allen Darstellungen eine ziemlich konsequente Orientierung am psychoanalytischen Konzept und die von den Herausgebern in der Einleitung herausgestellte Auffassung des Projektions-Begriffes im Sinne von Bellak und Rapaport als „externalization“. Dementsprechend werden als projektive Verfahren nach Rorschach, den bekannten Bildertests und den verbalen Verfahren auch freie Gestaltung (Spiel, Zeichnung)