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Verf. hat mit vier namentlich aufgeführten Kollegen in den 3 Jahren 1948 bis 1951 in München 780 Patienten untersucht und davon 605 Patienten behandelt. Er berichtet über den soziologischen und diagnostischen Aufbau dieser Patientengruppe. An erster Stelle stehen Magen-Darm-Störungen, dann Kreislaufstörungen. Vegetative Dystonie wird von ihm ohne Begründung von Kreislaufstörungen unterschieden. Er unterscheidet zwischen umschriebenen psychosomatischen Symptomen und sogenannten organneurotischen Beschwerden (also einem Beschwerdebild ohne nähere Befundangaben).
Verf. ist sich des Dilemmas von Diagnosenschemata durchaus bewußt. Seine ausführlichen Quellenzitate zeigen eindrücklich, wie unvergleichbar die Kriterien aller Autoren auf dem Gebiet der Psychosomatischen Medizin sind.
Verf. sieht die Indikationsstellung zur Psychotherapie vorwiegend vom Patienten