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Die Verf. bezeichnen sich als „psychoanalytisch ausgebildet“. Das Buch will dem Leser klarmachen, was sich eigentlich „objektiv“ in den Sitzungen ereignet; das will eigentlich jeder Verf., und es fragt sich nur, ob er seinen Zweck erreicht. Mir erscheint es unmöglich, objektiv zu sein oder objektiv etwas zu erfassen, das so abstrakt wie das menschliche Gemüt ist. Eines muß man den Verf. zugute halten: sie haben mit großem Wissen und Fleiß gearbeitet, und eine Unmenge von Material ist in diesem Bande verarbeitet. Sogar neue Gesichtspunkte sind behandelt, wie z. B. die Extragruppensitzung und der extratherapeutische Kontakt oder das Kapitel über die Ausbildung in Gruppenpsychotherapie. Auch wenn man mit den Verfn. nicht übereinstimmen mag, muß man ihnen doch zugute halten, daß sie sich überhaupt bemüht haben, diese Kapitel, die höchst provokativ sind, ihrem Buche einzugliedern. Ich halte es hier für müßig, auf das Pro und Contra ihrer Behauptungen einzugehen, aber die kurze Bemerkung sei erlaubt: was auch immer die Ansicht der Verf. über Ausbildung in der Gruppenpsychotherapie sein mag, sehr analytisch kommt sie mir nicht vor. Manche Leser werden es begrüßen, daß die Verfasser (scheinbar „objektiv“) in der Behandlung eines Themas oft verschiedene Autoren zu Wort kommen lassen oder konfrontieren. Andererseits ist das erste Kapitel über die Geschichte der Gruppenpsychotherapie sachlich unrichtig, historisch gefälscht und gewissen lebenden Größen recht oder unrecht gemacht, je nach der Einstellung der Verf. zu diesen; mit anderen Worten, die Verf. haben so subjektiv wie möglich gehandelt. Im übrigen aber findet der Leser äußerst interessante Gruppenprotokolle, über die es sich lohnen würde zu diskutieren. Diese Gruppenprotokolle (ähnlich den früher schon von Slavson oder Corsini veröffentlichten) bilden das Kernstück des Buches und stellen meines Erachtens das beste dar, was es zu bieten hat. Das Theoretische ist vage, von anderen übernommen (teilweise als Eigengut darge