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James sagte von seinen „Principles of Psychology“, daß sie keine Wissenschaft sondern nur die Hoffnung auf eine Wissenschaft enthielten, und in der Tat versucht dieses klassische Werk, das fast alle Tendenzen des psychologischen Denkens im Übergang von der alten Bewußtseinsphilosophie zur Wissenschaft vom Verhalten in sich zusammenfaßt, der Erfüllung dieser Hoffnung nicht durch systematische Konstruktionen vorzugreifen. Die „Principles“ sind ein eminent persönliches Buch, in dem physiologische Spekulation, biologische Reflexion und Philosophie des Erlebens nicht so sehr in der Sache übereinkommen als vielmehr durch die Kraft, dieses Geistes plastisch werden und einander durchdringen. Der Psychologe findet hier einen weitausgespannten Überblick über eine denkerische Tätigkeit, die ihr Material in den verschiedensten Formen und Graden der Formbarkeit zurückgelassen hat.
Nach alledem scheint das Verfahren Linschotens ganz legitim zu sein: „In der eigenen Terminologie von James-, seine Psychologie ist das Thema, das ‚topic‘ der folgenden Betrachtungen. Aber die Bearbeitung beschränkt sich nicht auf einen reinen Kommentar; als Kontext wurde die Phänomenologie gewählt. Dieser Kontext umreißt die Bedeutung, in der James vor uns erscheinen wird … Daß dieses keine willkürliche Interpretation ist, daß die Psychologie von James den Weg zu einer phänomenologischen Psychologie öffnet (wenn auch dieser wiederholt unterbrochen wird), hoffen die folgenden Kapitel aufzuzeigen — nicht an, sondern in der von James entwickelten Theorie“ (Seite 2). James hat sich nicht dogmatisch festgelegt, er beobachtet, beschreibt, vermutet und regt an. Was läge näher, als gleichsam diese Landschaft der Gedanken auf eine geologische Struktur hin zu untersuchen, die ihr möglicherweise zugrundeliegen könnte?
Erst auf den zweiten Blick stellt sich ein gewisses Mißtrauen, eine gewisse Beunruhigung ein. In allem, was James sagt, steckt ein Korn attisches Salz; das Paradox ist seine beliebteste Denkfigur. Di