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Ist die Hinneigung der menschlichen Psyche zur Lust unzerstörbar und bedeutet Triebverzicht die ewige und trostlose Repetition des Weges zu Leid und geschichtlicher Selbstzerstörung, so muß der repressive Charakter aller Kultur und Gesellschaft überwunden werden. Zurückgelassen wird von der Reflektion dann auch Freud, nämlich dort, wo er zum Triebverzicht rät oder ihn als unausweichlich empfindet (S. 79). Noch im späten Alter auf der Suche nach einem Weg, der aus der Gefangenschaft im Dualismus von Lust und Realität