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Verf., analytisch orientierter Psychologe, behandelte von 1954-1958 am psychiatrischen Krankenhaus Topeka (USA) sieben Präadoleszenten und
Adoleszenten (4 Mädchen, 3 Jungen). Die Behandlungsdauer lag zwischen 9 Monaten und über 2 Jahren, die Häufigkeit der Stunden bei 7 pro Woche in den ersten 3 Monaten, später bei 1-3 pro Woche. Sechs der Pat. sind seit längeren Jahren aus der klinischen Behandlung entlassen, bei einem war der Behandlungserfolg sehr begrenzt. Die eigenwillige psychotherapeutische Technik des Verf. ergibt sich aus einer bestimmten Auffassung der Schizophrenie, in welcher die Ich-Lehre des späten Freud (1930), die neuere analytische Ich-Theorie von A. Freud und H. Hartmann bis Loewald, schließlich die traditionelle Psychologie der Ich-Entwicklung (Bühler, Piaget, Werner) verschmolzen werden. Von der Freudschen Formel ausgehend, daß die Ichentwicklung in der kontinuierlichen Ablösung vom primären Narzißmus bestehe, werden folgende theoretische Postulate gemacht:
Die Realitätserfahrung ist von der Fähigkeit abhängig, zwischen Ich und Nicht-Ich zu unterscheiden; diese wiederum beruht auf der narzißtischen Besetzung der leiblichen Ich-Grenzen. Fehlt diese Besetzung, kommt keine angemessene Ich-Bildung zustande; das primäre Realitätsmodell wird durch die Erfahrung der Eigenständigkeit des eigenen Leibes geliefert. In der Genese der Realitätserfahrung schließen sich auf stets komplexer werdenden organischen und funktionellen Entwicklungsstufen Wahrnehmungen, Vorstellungen, Gefühle und Gedanken über den eigenen Leib zusammen. Die Entfaltung des Leiberlebens zusammen mit der Differenzierung der Grenzen zwischen leiblichem Ich und Nicht-Ich bildet für den Verf. also die auch in späteren Entwicklungsabschnitten stets fundierend bleibende Grundlage des Realitätskontaktes. Die Schizophrenie wird nun als Abwesenheit bzw. als „strukturelles Defizit“ dieser für die Realitätserfahrung tragenden Bedingungen definiert. In ihr fehlt die narzißtische Besetzung der Körp