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Der Verf. will die engen und intensiven Beziehungen des geistesgestörten Individuums mit seiner Umwelt beschreiben. Es gibt nicht nur den psychotisch Kranken, sondern die jeweilige interpersonale Situation des Kranken mit einer Beziehungsperson ist für beide Partner krankhaft gestört. Dies war schon die Situation, die der Kranke als kleines Kind mit seiner Mutter gehabt haben soll, und dies ist auch die Situation mit jeder Pflegeperson, weil sich niemand den mächtigen und grauenerregenden Ansprüchen des Patienten entziehen kann. Auf wissenschaftliche Forschungen, welche diese Vorgänge psychologisch und soziologisch zu klassifizieren versuchen, geht Verf. nicht ein. Sein Buch wendet sich mehr an die Allgemeinheit oder einen unvoreingenommenen Leser. Seine Ausführungen können einen solchen Leser allerdings dazu verführen, alles und jedes, was ihm „gut“ und „liebevoll“ dünkt, mit einem Schizophrenen zu tun — es sei denn, er überliest nicht die Warnung des Verf., daß man für eine nützliche Begegnung mit einem Schizophrenen unbedingt eine Lehranalyse benötigt.
Die unrealistische, unangepaßte, krankhafte Verstrickung, in welche der Schizophrene stets einbezogen ist, und in welche jede Person, die darauf eingeht,