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Das Buch enthält die Referate und Diskussionsbeiträge eines zweieinhalbtägigen Kurses am Royal College of Physicians in London, der Pädiatern die Gelegenheit bot, sich in die im Titel angekündigte Problematik einzuarbeiten.
Dementsprechend wurde weniger Gewicht gelegt auf die Darstellung von klinischen Einheiten (chronische Verstopfung mit und ohne Enkopresis und rekurrierende Schmerzen) oder von Einzelproblemen (Winnicott schilderte die wechselnden Identifikationsvorgänge zwischen Kind, Eltern und Ärzten, und Anna Freud stand den Pädiatern zur Beantwortung ad hoc gestellter Fragen zur Verfügung).
Eine systematischere Behandlung erhielten die theoretischen Aspekte: Hier referierte Bowlby über seine Synopsis von Psycho-Analyse, Ethologie, Lern-Theorie und Piaget (eine interessante Ergänzung zu seinen Arbeiten, die in dieser Zeitschrift in Übersetzung erschienen sind). C. B. Hindley gibt einen kurzen und abgewogenen Überblick über die Theoreme der Lern-Theorie, wobei er im Vergleich mit den militanteren Vertretern dieser Disziplin (z. B. Eysenck, Wolpe) die Anwendbarkeit auf den Menschen (sowohl theoretisch wie therapeutisch) zurückhaltender beurteilt. J. O. Wisdom präsentiert seine eigene Theorie von der Genese psychosomatischer Erkrankungen (verkürzt: eine Störung wird dann psychosomatisch, wenn der Konflikt im taktilen und kinaesthetischen Bereich erlebt wird) und grenzt sie gegen andere Theorien (Groen, F. Deutsch, Alexander) ab. MacKeith illustriert das Modell der Ergänzungsreihe (S. Freud) von multiplen Faktoren in der pädiatrischen Diagnostik und Liselotte Frankl betont die Bedeutung der Persönlichkeit für die unterschiedliche Prognose und Therapie an und für sich gleich scheinender Symptome.
Die abschließenden Vorträge sind der psychosomatischen Forschung gewidmet, wobei notwendigerwiese methodologische Probleme in den Vordergrund rücken. Abercrombie referiert über das Kausalitätsmodell in der Sicht des Biologen und demonstriert in bewundernswerter didaktischer V