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Erwin Straus ist einer jener wenigen Autoren, der sich — sei es unmittelbar oder indirekt über die Konfrontation mit pathologischen Erscheinungen — um die im besten, nämlich sachlichen Sinne phänomenologische Erfassung der am „Aufbau unserer Erlebniswelt“ beteiligten Faktoren bemüht hat und noch bemüht. Deshalb nennt er seine zu einem Bande vereinigten, übrigens Ludwig Binswanger gewidmeten „gesammelten Schriften“ mit Recht „Psychologie der menschlichen Welt“. Der Band beginnt mit der 1919 erschienenen Dissertation „Zur Pathogenese des chronischen Morphinismus“ und schließt mit einer Art Dialog oder Fabel über „Objektivität“ aus dem Jahre 1958. Es wäre sinnlos, den Inhalt der 19 Aufsätze referieren