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Dieses Buch soll über die viel zu wenig bekannten und verstandenen Funktionen der Schulpsychologen in den Vereinigten Staaten Aufschluß geben. Es dürfte bei uns deshalb nur einen relativ kleinen Leserkreis finden, weil sich die amerikanischen Verhältnisse nicht einfach auf unsere übertragen lassen. Einmal läßt dies unsere ganz anders geartete soziale Struktur nicht zu, zum anderen ist die Entwicklung bei uns auf diesem Gebiet noch sehr im Rückstand. Trotzdem erscheint es gerechtfertigt, auf dieses wirklich gute Buch hinzuweisen.
In einer Art Handbuchform mit umfassenden Literaturangaben ist es als Informationsquelle gedacht für Mitglieder des Lehrkörpers der Schulen, für Gesundheitsbeamte, Kinderpsychiater, Eltern und Studenten, die den Lehrerberuf oder die psychologische Laufbahn anstreben; also eigentlich für alle, die an der schulischen Erziehung und ihren Problemen interessiert sind. Besonders wird es bei uns natürlich die Schulpsychologen interessieren, die sehr viel beschränktere Funktionen haben als in den USA (z. B. nur für Volksschulen zuständig sind) und wirkliche Pioniertätigkeit ausüben.
Durch häufig eingestreute kurze, abrißhafte Schilderungen von Problemen mit Schulkindern, wie sie dem Schulpsychologen in seiner täglichen Praxis begegnen, wird dieses Buch besonders lebendig. Sehr anschaulich wird damit die vielseitige Position des Schulpsychologen illustriert, nämlich seine wechselvolle, dynamische Beziehung sowohl zu dem einzelnen Kind, als auch zu den Erwachsenen, welche die Verantwortung dafür tragen, daß diesem Kind zu