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Der Band bringt vier Arbeiten aus verschiedenen psychologischen Instituten (Marburg/Lahn, Bonn, Mainz und Hamburg), darunter den 2. Teil der Untersuchung „Über die Einordnung geometrisch-optischer Täuschungen in die Gesetzmäßigkeiten der visuellen Wahrnehmung“ von Walter Kristof. Recht interessant ist die Studie über die geschlechtsspezifische Begriffsauffassung, aus der hervorgeht, daß sich die Unterschiede stärker bei konkreten Begriffen wie Mode, Partei, Geld und wesentlich geringer bei Begriffen, die Zwischenmenschliches betreffen, zeigen. Besonders lesenswert ist die Untersuchung zur Belastungspsychologie von Karl-Josef Klauer, der mit über 600 Volksschülern verschiedener Altersstufen Überforderungsversuche an Hand von Zeichenaufgaben durchgeführt und recht aufschlußreiche Ergebnisse erzielt hat. Aus dem Psychologischen Institut in Hamburg stammt dann die vierte Arbeit, welche die „Leistungen verschiedener Gruppen von Besatzungskindern im Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder (HAWIK)“ behandelt. Das Ziel dieser Untersuchung war es, die Entwicklungseigentümlichkeiten der farbigen Kinder durch einen Vergleich mit weißen Vpn. aufzudecken. Dabei wurde überraschend festgestellt, daß Jungen und Mädchen auf den HAWIK unterschiedlich reagieren und typische, statistisch bedeutsame Leistungsdifferenzen in das Resultat mit eingehen. Im allgemeinen schneiden die Buben besser ab als die weiblichen Vpn.; diese Differenzen sind jedoch von Untertest zu Untertest, sowie von Altersstufe zu Altersstufe verschieden. Arf Grund dieser Ergebnisse konnten die Mädchen- und Jungengruppen nur einzeln miteinander verglichen werden, wobei sich statistisch nachweisen ließ, daß die farbigen Mädchen erheblich besser abschneiden als die weißen, während es bei den Jungens umgekehrt ist. Da die Untertestleistungen der farbigen und weißen Vpn. weit geringer differieren, als sich die Leistungen jeder Gruppe von derjenigen der Standardisierungsgruppe unterscheiden, wird angenommen, daß die al