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„Die kulturschaffende Eigenschaft des Menschen hat sich in sehr vielfältigen Formen ausgedrückt“ (Seite 50); unsere gegenwärtige Lebensform — keine „Spätkultur“, sondern Frühperiode (Seite 128 ff.) — ist durch typische Produktionstechniken, typische Wirtschaftsformen und durch extreme Ausdehnung der Wirtschaftskreise gekennzeichnet. Den spezifischen Problemen des Menschen in dieser unserer (dritten) Kulturphase (Schwächung der Orientierung an transzendentalen Symbolen, Seite 62 ff., Einbuße an Kontinuität, Seite 66 ff., Schwächung der traditionellen Gemeinschaften, Seite 70 ff., Autoritätsvakuum, Seite 74 ff., und ein problematisch-kritisches Verhältnis zwischen Konformismus und Autonomie, Seite 79 ff.) ist bedrohlich vorgezeichnet, daß der Mensch bisher unfähig gewesen ist, „seine gesellschaftlichen Probleme … angemessen zu lösen“ (Seite 8). Nachdem jene Aufgaben, „welche die Menschen in früheren Zeiten in erster Linie heimsuchten — nämlich die materiellen — durch … wachsende Naturbeherrschung“ weitgehend gelöst sind (Seite 8), werden nun die gesellschaftlichen Faktoren ungleich wichtiger als die physischen (Seite 146).
Die angemessene Lösung gesellschaftlicher Probleme ist so dringlich geworden, weil die Technologie dem Menschen die Mittel verschafft hat, seine eigene physische Existenz global zu vernichten. „Es gibt jetzt keinen Schutz mehr gegen die absolut gewordene Vernichtungsfähigkeit des Menschen — es sei denn der Verzicht auf die Ausübung dieser technisch-physischen Macht, also das Erlernen der Gewaltlosigkeit bei der Austragung von Konflikten“ (Seite 103). Die Lösung der Probleme menschlichen