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Mit diesem Buch veröffentlicht der Verf. die Ergebnisse siebzehnjähriger Arbeit an der Objektivierung eines projektiven Verfahrens.
Der dafür entwickelte Helsingforstest, im Prinzip wie der Rorschachversuch, unterscheidet sich von diesem durch die Zahl der Tafeln (14) und eine verminderte Variation des Angebots, die Farben fehlen, die Schattierung ähnelt ungefähr den Rorschachtafeln VI und VII. Die so angestrebte Vereinfachung soll die individuellen zugunsten gruppentypischer Unterschiede in den Hintergrund treten lassen. Die Auswertung ist zum Teil reduziert und in einer durch IQ-Korrelationen gewonnenen Formpunktskala genormt.
Den eigentlichen Inhalt des Buches bildet die Faktorenanalyse der Testmerkmale von insgesamt ca. 1200 Vpn., gruppiert nach Beruf, Intelligenzgrad, Alter, Geschlecht und klinischer Pathologie. Die bei den einzelnen Gruppen isolierbaren Faktoren werden zu acht unterscheidenden Kategorien strukturiert: dynamische versus koartative Einstellung auf intellektuellem Sektor, gespannte Introversion oder intellektuelle Hilflosigkeit als asthenoide bzw. schizoide Einstellungen, depressive Einstellung oder hypomane Exaltation unter der Rubrik hypomane Exaltation und schließlich nach außen gewandtes Interesse und extensive Aktivität als extraversive Normaleinstellungen. Die positiven und negativen Deutungsvariablen aus Inhaltsreihe, Determinanten und besonderen Phänomenen entsprechen, soweit vergleichbar, im allgemeinen den gängigen Interpretationshypothesen dieser Merkmale.
Zur Kennzeichnung der Position des Autors innerhalb der Rorschachforschung ein Blick auf das Literaturverzeichnis: unter 36 Titeln ist dreimal der Autor aufgeführt, sieben weitere Veröffentlichungen stammen aus Helsingfors. Die amerikanische Literatur ist praktisch nur durch Beck (1944/45) vertreten.