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Ausgehend von den Beobachtungen Kanners und Aspergers, welche in frühester Kindheit eine „primäre“, von Anbeginn an bestehende tiefgreifende Störung in den mitweltlichen Beziehungen feststellten, die von Kanner als eine zur Schizophrenie gehörige nosologische Einheit, von Asperger dagegen als „autistische Psychopathie“ im Kindesalter gedeutet worden ist, versucht Bosch in seiner ausgezeichneten Abhandlung, das „Wesen des Autismus als spezifische Abwandlung menschlichen Daseins“ zu verstehen. Die ungeklärten ätiologischen Fragen einer besonderen Publikation reservierend, schildert er zunächst fünf seiner dreizehn Fälle eingehend und anschaulich. Es handelt sich um Verläufe, „bei denen autistisches Verhalten vor dem Ende des 3. Lebensjahres, also vor der sog. ersten Trotzphase, erkennbar geworden ist. Bei der Mehrzahl der hier zugehörigen Fälle mag es sich um eine