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Die Psychosomatische Beratungsstelle hat sich, wie Prof. G. Weber im Vorwort unterstreicht, „zu einem unentbehrlichen Glied der Kinderpoliklinik der Universität München entwickelt.“ Alle Ärzte, Pädiater, Psychologen, die mit dieser Stelle zusammenarbeiten möchten, aber auch alle an Kinderpsychotherapie überhaupt Interessierten, erhalten durch den vorliegenden 2. Tätigkeitsbericht einen anschaulichen Einblick in die Arbeitsweise der Beratungsstelle. Die von verschiedenen Mitarbeitern verfaßten Abschnitte des Berichtes illustrieren die Richtlinien aus der Geschäftsordnung: „Die Arbeitsrichtung der Beratungsstelle stützt sich auf alle modernen pädiatrischen, psychiatrischen, psychologischen, heilpädagogischen und fürsorgerischen Methoden. Bei der Einzel- wie auch der Gruppentherapie liegt der Akzent auf der kinderanalytischen Arbeitsmethode. Diagnostik und Beratungstätigkeit sind tiefenspychologisch orientiert, jede diagnostische und therapeutische Methode kann einbezogen werden, sofern sich aus der kritischen Stellungnahme des Teams ergibt, daß dadurch die Arbeit gefördert wird.“
Der erste Teil des Berichts wertet Untersuchungs- und Behandlungsdaten zu einer statistischen Darstellung der Arbeit aus. Das an der Beratungsstelle erarbeitete „Anamnesenschema zur praktischen und wissenschaftlichen Beurteilung von Kinderneurosen“ ist in einem eigenen ausführlichen Abschnitt wiedergegeben. Den dritten Teil der Veröffentlichungen