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Die Verfasser stellen in der vorliegenden Monographie einen Teil ihrer Untersuchungsergebnisse dar, die sie ausdrücklich als Vorstudie gewertet wissen wollen.
Vergleichende Kreislaufuntersuchungen (Mansfeld) an gesunden Kindern beiderlei Geschlechts im Verlaufe von 8 Jahren (nach Schellong) im Stehversuch und nach Belastung ergeben in den verschiedenen Reifegruppen deutlich differierende Werte. Auch die Geschlechtsunterschiede lassen sich deutlich abheben. Interessant ist, daß das Kurvenbild der Kreislauffunktionsprüfung stark persönlichkeitsgebunden ausfallen kann.
Aus einer Analyse von 1400 Kreislaufregulationsproben in den Altersstufen von 10-15 Jahren, die regelmäßig wiederholt worden waren, werden die Änderungen der Reaktionslage im Ablaufe der Reifeentwicklung unter statistischen Gesichtspunkten entwickelt (Lang). Während sich im Stehversuch geringfügige geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen, sind diese im Belastungsversuch charakteristisch verändert: In der relativ kurzen Zeitspanne, in der sich parallel mit der sexuellen Reifeentwicklung das unterschiedliche Verhalten der Geschlechter ausprägt, steigt die Fähigkeit der männlichen Probanden, körperliche Belastungen seitens des Kreislaufs regulativ abzufangen.