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Verf. geht aus von der Tatsache, daß mit dem klinischen Tod, welcher nur Aufhören wesentlicher Körperfunktionen bedeutet, der absolute und endgültige Tod noch nicht entschieden ist. Dies beweisen seltene erfolgreiche Wiederbelebungsversuche. Der Moment des absoluten Todes bleibt physisch unbestimmbar. Der absolute Tod ist nur ein metaphysisch zu bestimmender Moment, in welchem die Trennung von Seele und Leib unwiderrufbar und endgültig wird. Die Zeitdauer vom klinischen bis zum absoluten Tod kann wahrscheinlich individuell sehr unterschiedlich sein. Nach theologischer Ansicht kann sie 3-4 (im Fall des Lazarus) Tage dauern.
Da der eigentliche Vorgang des Todes nicht durch Beobachtung von außen erfaßt werden kann, geht Verf. von Heideggers Überlegung aus, daß das Dasein sich als eine Hineingehaltenheit in den Tod definieren läßt. Bereits Augustin hatte gesagt: der Mensch stirbt, solange er existiert. In solcher Annahme, daß der Tod eine Grundbeschaffenheit des lebendigen Daseins bedeutet, versucht Verf. den metaphysischen Todesvorgang in den Lebensvorgängen aufzuspüren. Er nennt dies die transzendentale Forschungsmethode.
Verf. stützt sich dabei auf Platos Philosophie der Idee, dem Urwissen über alle Dinge, welche dem Menschen innewohnen muß, bevor er die Gegebenheiten erfahren kann. Er stützt sich außerdem auf den Grundvorgang des Staunens, des sich Wunderns, des Erlebnisses, wie alles „fragbar“ ist, Zweifel auslöst — kurz, wie der Mensch sich selbst zum Rätsel wird. Auf dieser Basis kommt er zu 7 Beweisen seiner Hypothese, daß der Tod eine Endentscheidung bedeutet; d.h. der einzige vollpersonale Akt in vollem Bewußtsein, in voller Freiheit und ohne Zweifel darstellt.
Die Zwiespältigkeit des Wollens, an Hand der Willensphilosophie von Blondel, erscheint als ein Grundelement des Lebens, welche unter Einbeziehung des Todesvorganges geringer wird und erst im Tode sich aufhebt.
Eine Zwiespältigkeit des Erkennens von innerhalb der Weltbezüge einerseits und einer transzendente