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Es fällt dem Rezensenten nicht leicht, den vorliegenden Band kritisch zu besprechen; zum ersten ist zwischen Erscheinen und Rezension eine lange Zeit verstrichen—und dies nicht ganz ohne Schuld des Besprechers. Zum zweiten ist in der Zwischenzeit der Herausgeber—Erich Stern—verstorben, ein Mann, der gerade als Anreger, Sammler und Herausgeber neben seinen eigenständigen Arbeiten große Verdienste hat. So ist der 1. Band dieses Sammelwerkes (Teil 1 u. 2: Die Tests in der klin. Psychologie) eine vorzügliche und nahezu vollständige Einführung in die klinische Psychodiagnostik. Wenn nun trotzdem das Buch ohne „Schuldgefühle“, ohne die Mäßigung der posthumen Würdigung kritisiert wird, so hat dies seinen Grund in der Eigenart des Werkes. Ein Handbuch ist ein Nachschlagewerk oder eine erste Informationsquelle für Anfänger und Außenseiter des Fachgebietes. Das ist seine Aufgabe, und daran ist sein Wert zu messen. Unsere Fragestellung wird also immer wieder sein: Inwieweit erfüllt das vorliegende Handbuch diesen Zweck?
Hier ist zunächst eine rein formale Kritik anzubringen. Es gleicht kein Literaturverzeichnis