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Im zweiten Teil des jetzt vorliegenden ersten Bandes werden in vier großen Abschnitten folgende Themen abgehandelt:
Psychologie und psychologische Untersuchungsmethoden.
Psychotherapie.
Somatotherapie.
Allgemeine Konzeptionen und philosophische Grundfragen.
Einleitung, Ouverture gleichsam, ist der Beitrag von J. Wyrsch (1 ff.). Verf. gibt in der ihm eigenen gedrängten und zugleich klaren Weise einen Überblick über grundlegende Probleme der Psychopathologie. So über ihre „Bedeutung und Aufgabe“, das Verhältnis von „Ich und Person“ und „Bewußtsein, Antrieb und Gefühl“. Zu Recht hebt W. hervor, „die phänomenologische Psychopathologie geht allem voran nicht als Lehre, sondern als Methode, die der klinischen Beobachtung und Forschung da und dort Wege weisen soll“ (4). Jaspers folgend, wird betont, daß die Psychopathologie keine Theorie enthalte. Theorien spielten allerdings dann eine Rolle, wenn es darum ginge, den „Stoff, der durch Anschauen und Anhören gesammelt wird“, zu ordnen (6). Keine der versuchten Ordnungen (Jaspers, Schneider, Gruhle, Kronfeld, Bash u. a.), heißt es, „überzeugt“ (8).—Im Kapitel „Über das Ich und die Person“ gibt W. eine Erläuterung des Personenbegriffes. Er möchte die Person mit L. Binswanger und gegen W. Scheler und Christian dem „Bereich des Gegenständlichen“ (10) zuteilen. W. nähert sich übrigens in seiner Auffassung des Personenbegriffes Freud, wenn er. auch anmerkt, daß dessen Gliederung in Überich, Ich und Es ihm zu eng erscheine (IQ)—das Wort Ich will W. „als rein formales Merkmal der psychischen Akte … verwendet“ wissen (11). Er meint, damit stünde er im Gegensatz zur üblichen psychoanalytischen Auffassung, wohl aber in Übereinstimmung mit Federn, der schrieb, „das Ichgefühl ist eine Sensation …“ (11). Gemäß der gegebenen Definition versteht W. die psychopathologischen Wandlungen oder kongenitalen Veränderungen der Person teils als Anomalien, teils als Krankheit. Unterscheidendes Kriteri