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Der Band vereinigt Vorträge, die von namhaften Forschern der verschiedensten medizinischen Disziplinen auf einem Symposium der Kaiser Foundation gehalten wurden.
Das Einleitungsreferat R. R. Grinkers, das in nuce die Schwierigkeiten der Gesamtthematik darlegt, wurde im Vorabdruck den Lesern der Psyche in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht (Psyche XV, , 38). Über den Weg, auf dem neurophysiologischen Gebiet insbesondere durch elektrophysiologische Versuche im Bereich des Hirnstammes sich dem Problem emotioneller Regungen zu nähern, berichtet H. W. Magoun. H. Hoagland und S. S. Kety gehen auf die Beziehungen zwischen emotionaler Belastung und hormonalen Reaktionen, besonders der Nebennieren ein. J. Elkes beschäftigt sich in einem ausführlichen Referat mit der Beziehung, die zwischen Medikamenten, die die Affekte beeinflussen, und dem Verhalten bestehen. Ein kürzerer interessanter Beitrag von F. A. Beach geht auf „Geschlechtsdifferenzen in den physiologischen Grundlagen des Paarungsverhaltens bei Säugetieren“ ein, während R. W. Gerard sich mit den Wechselbeziehungen von „Neuronen und Neurosen“ beschäftigt. Eine abschließende Panel Discussion sucht der komplexen Thematik der „Psychophysiologie des Todes“ näher zu kommen. Mehrere der Arbeiten geben ausführliche Literaturhinweise. An die Englischkenntnisse des fremdsprachigen Lesers stellen die einzelnen Referate sehr unterschiedliche, z. T. jedoch recht erhebliche Anforderungen.
Alle Diskussionsredner sind sich darüber einig, daß das aufgegriffene Thema äußerst komplex und erst in seinen allerersten Anfängen bearbeitet ist. Die weitere Forschungsarbeit ist unübersehbar. Einige Diskutierende verlangten nach einer Beschreibung und Umgrenzung des verwendeten Begriffes „emotion“, ohne daß jedoch auf der Tagung selbst in den vorliegenden Referaten und Diskussionsbemerkungen bereits diese Anregung aufgegriffen wurde.
Daß unter dem Begriff „emotion“ sehr heterogene Phänomene diskutiert werden, wird schon bei der Lektüre des