You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das Ehepaar Glueck, bekannt durch seine Testuntersuchungen bei Kriminellen, unternimmt es in dieser Studie, die Unterschiede in der Persönlichkeitsbildung zwischen Kriminellen und Nichtkriminellen aufzuzeigen, ohne allerdings aus diesen Unterschieden eine Theorie abzuleiten. Das neue Buch setzt eine Serie fort, in der bisher die Arbeiten „Unravelling Juvenile Delinquency“ und „Physique and Delinquency“ erschienen sind. Der gegenwärtige dritte Band stellt einen Bericht dar, in welchem die Daten von 500 kriminellen und 500 nichtkriminellen Jugendlichen mit Hilfe eines Computers verarbeitet wurden. Natürlich kann man den Autoren hier den gleichen methodischen Fehler nachweisen wie bei ihren früheren Büchern: die Delinquenten gehören (im Gegensatz zu den Nicht-Delinquenten) alle den gleichen niedrigeren Klassen an; außerdem waren alle Delinquenten Zöglinge von Kinderheimen oder Reformschulen, und daher sind die Verhältnisse ihrer Umwelten grundsätzlich andere gewesen als die der Nichtdelinquenten. Davon abgesehen, scheint mir der grundsätzliche Fehler dieser wie auch der früheren Studien in dem Mangel an theoretischer Orientierung zu liegen, die es