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Wenn die Struktur, die während der Pubertät zur Auflösung kommt, bis dahin eine vorwiegend prägenitale geblieben ist, kann bei der auf die Auflösung folgende Re-Organisierung nicht auf eine gefestigte Latenzperiode zurückgegriffen werden, so daß eine erhebliche Labilität und Regressionsneigung bestehen bleibt. Patienten mit einer solchen Struktur sollte man eine Behandlung in der Pubertät anraten, da sie besonders empfindlich auf Traumen reagieren und einer Verstärkung der in der Pubertät vorhandenen Reifungskfäfte dringend bedürfen.
Am Beispiel eines 16jährigen Knaben zeigt die Autorin, daß eine gestörte phallische Phase für den Jungen bedeutet, daß in der Pubertät eine einigermaßen gefestigte männliche Identität nicht erreicht werden kann.
Für die Ausbildung eines gesunden Überich ist es notwendig, sich durch partielle Identifikationen zu erweitern und zu festigen. Solche partiellen Identifikationen werden aber dann als Überwältigung abgewehrt, wenn ein fester Kern innerer Identität nicht besteht. Im Überich werden die prägenitalen, sadistischen Elemente vorherrschen und es dem Ich erschweren, eine fortschreitende Internalisierung eines unterscheidungsfähigen Überich zu tolerieren.