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Der 1962 erschienene XVII. Band dieses Jahrbuchs enthält zwanzig Arbeiten englischer, amerikanischer und niederländischer Autoren, die sich mit der Theorie der Psychoanalyse, den Aspekten der normalen und pathologischen Entwicklung und der klinischen und angewandten Psychoanalyse beschäftigen.
Die Beiträge zur psychoanalytischen Theorie stammen von K. R. Eissler, Heinz Hartmann und R. M. Löwenstein, George S. Klein, Jeanne Lampide Groot, Joseph Sandler und Mitarbeitern. In diesem Teil ist die Publikation keineswegs nur auf die Psychoanalyse des Kindes beschränkt, sondern stellt mit ihren Beiträgen einen vorzüglichen Überblick über Entwicklungstendenzen der gegenwärtigen analytischen Forschung dar.
Anna Freud, Ilse Hellmann, Ernst Kris, Seymour L. Lustman, Joyce Robertson, David L. Ruhinfine und René A. Spitz schreiben über die normale und pathologische Entwicklung. Die klinischen Beiträge stammen von Joan C. Coolidge und Mitarbeitern, Aaron H. Esman, Jerome Kavka, S. D. Lipton, M. Sprince und Martin Wangh.1 In einem Artikel zur angewandten Psychoanalyse behandelt M. Katan den sehr interessanten Roman von Henry James „Bis zum Äußersten“.
Wir können in diesem Referat nur auf eine Auswahl aus den Beiträgen eingehen.
Eisslers Thema lautet „On the Meta-Psychology of the Preconscious: A tentative contribution to psychoanalytic morphology“ („Über die Metapsychologie des Unbewußten—Versuch eines Beitrages zur psychoanalytischen Morphologie“). Ursprünglich teilte Freud den psychischen Apparat in drei Systeme ein: Bw., Ubw. und Vbw. Später wurde der strukturelle Gesichtspunkt dem topographischen hinzugefügt, als Freud die Begriffe Ich, Es und Über-Ich in die psychoanalytische Theorie einführte. Der Autor wendet sich gegen die Ansicht verschiedener amerikanischer Autoren, daß die strukturelle Hypothese der topographischen überlegen sei und die topographischen Vorstellungen deswegen weitgehend fallengelassen werden könnten. Die gegenwärtige Teilung in Ich, Es und Über-Ich würde nic