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Die breitangelegte Studie beruht auf klinischen Einzelbeobachtungen an Kopfverletzten und Kranken mit Kausalgien, Amputationsphantomen und myalgischen Beschwerden aus verschiedenen Untersuchungsperioden (, , ). Das Schmerzproblem wird unter dem Aspekt des methodischen Anthropomorphismus diskutiert; die assoziationsreiche Interpretation der Erkenntnisse gibt besonders für den Leser viele Anregungen, der organisch orientierte Darstellungen der Materie, etwa aus den Arbeiten von Hansen und Scbliak (Segmentale Innervation, Stuttgart, Thieme, ) und Smith et al. (An Atlas of Pain Pattern, Thomas Publ. Springfield, Illinois, ) kennt. Man wird zu berücksichtigen haben, daß sich die methodologischen Ansätze der Autoren wesentlich unterscheiden und daß die vorliegende Arbeit keine anatomischen Details, sondern eine Synopsis vermitteln will. Im einzelnen werden der viscerogene Schmerz, Schmerzempfindung und Schmerzgefühl, sowie das periphere Funktionssubstrat des krankhaft bedingten Schmerzes kritisch abgehandelt. Aus der Vielzahl der Darlegungen seien hier nur einige herausgehoben: Die Provokation des viscerogenen Schmerzes ist nur im Funktionswandel autonomer Regulationstendenzen zu verstehen, d. h. jenseits des Kompetenzbereiches der Reflexologie und der klassischen Sinnesphysiologie, zumal beide Theorien im Leistungsprinzip bereits ein in bestimmtem Sinne integriertes Nervensystem voraussetzen und damit eine integrierende Funktion, ein Adjustment im Sinne Adrians, ausdrücklich ausschließen. Die klassischen Theorien über die Überempfindlichkeit der Viscera gegen