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Der Verf. gibt in dem vorliegenden kleinen Textband und Schallplattenbeispielen eine Einführung in das Problem „Sprachstörungen bei Psychosen“ für den Nichtpsychiater. (Gleichzeitig erscheint eine Monographie für den Fachmann zu diesem Thema.)
Es wird hiermit erstmals in der Psychiatrie der Versuch unternommen, psychotische Sprachveränderungen nicht nur zu beschreiben, sondern sie als gesprochene Rede zu Gehör zu bringen. Wenn man bedenkt, daß die Sprachveränderungen eine der wichtigsten Quellen der Erfahrung für den Psychiater darstellen,—dabei ist das „wie“ ebenso wichtig wie das „was“—ist man erstaunt, daß die technische Möglichkeit einer Wiedergabe durch Platte oder Band nicht systematischer für Lehre und Forschung genutzt worden ist.
Um so mehr ist es dem Verf. und Verleger zu danken, eine Einführung in die klinische Psychiatrie an Hand von Schallplattenbeispielen gegeben zu haben.
Die Sprachstuchen sind aus dem Bereich der endogenen und exogenen Psychosen ausgewählt. Der Aufnahme ist eine kurze kasuistische Beschreibung, welche die zum Verständnis wesentlichsten Daten enthält, beigegeben. Demonstriert werden I. akute Zustandsbilder, II. chronische Zustandsbilder, III. chronische Zustandsbilder mit produktiven „Neoformationen“ der Sprache und IV. sprachliche Einzelphänomene.
Der Verf. weist mit Recht darauf hin, daß die demonstrierten Sprachbeispiele nicht die klinische Demonstration ersetzen können.