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Salomons Arbeit bietet dem klinischdiagnostizierenden Psychologen eine Reihe von neuen Erfahrungen und Gesichtspunkten für den Umgang mit den Formdeuteverfahren, speziell mit dem Zulliger-Test. Es handelt sich dabei um eine erweiterte Versuchstechnik, Erweiterungen und Neuerungen im Bereich der Deutehypothesen zu formalen Testmerkmalen, und einen vertieften Ansatz zu einer analytischen Konzeption der Deutevorgänge, der unter Verknüpfung des Vorangegangenen zu neuen Möglichkeiten der Erfassung der individuellen Libidoschicksale und Ich-Strukturen hinführt.
Die erweiterte Versuchstechnik besteht aus einer wiederholten Darbietung des Z-Tests. Dabei wird die zweite Darbietung unmittelbar an die erste vorgenommen und durch den Hinweis eingeleitet, daß man bei der zweiten Darbietung manchmal noch neue Dinge sähe. Diese Technik unterscheidet sich vom „Testing the limits“ dadurch, daß die ursprüngliche Testsituation unverändert beibehalten wird (wobei diese Ergänzungstechnik unbeschadet der Salomonschen Anordnung noch weiterhin angeschlossen werden könnte). Die formalen Verrechnungsergebnisse der beiden Darbietungen werden dann sowohl einzeln als auch summiert festgehalten und geben die Basis für die formale Interpretation. Auf Grund umfangreicher kasuistischer