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Die Autorin berichtet über die direkte Beobachtung der Beziehung der Mütter zu ihren Kindern in einem Dorf im Südwesten des (ehemals belgischen) Kongo. Sie richtet ihr Augenmerk vor allem auf die Frage, wie sich die ersten Erlebnisse der Kindheit auf die Entwicklung der Persönlichkeit auswirken und folgt dabei Fragestellungen der „cultural anthropologists“, unter diesen besonders M. Mead, A. Kardiner, R. Linton, C. Du Bois, E. Fromm, G. Bateson und A. J. Hallowell.
Das Verhalten der Säuglinge und Kleinkinder, ihrer Mütter und Geschwister wird so registriert, daß die Beobachterin am Leben der Gruppe teilnimmt und sich über ihre eigene Position, die materiellen, sozialen und anderen Faktoren Rechenschaft gibt, welche das Wahrgenommene beeinflussen. Die Beobachtungen werden nach einer Auswahl von Themen geordnet: Stillzeit und Abstillung, Reinlichkeitserziehung, (affektive) Kontakte, Gewissensbildung und Disziplinierung, intellektuelle Entwicklung.
Die Darstellung der völligen Abhängigkeit der stillenden Mutter von den Wünschen des Kindes, solange sie es stillt und mit sich trägt, das Fehlen der Reinlichkeitserziehung, der frühe Übergang vom Prinzip eines fast absoluten. „free demand“ zum Realitätsprinzip, das weitgehende Fehlen des „Gewährens und Versagens“ in der Haltung