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Den psychodynamischen Faktoren bei funktionellen Herzbeschwerden sind die im folgenden beschriebenen Untersuchungen gewidmet. Die Untersuchungen sind zum Teil nicht abgeschlossen. Aber eine Reihe von Beobachtungen erscheint uns doch bereits der Mitteilung wert.
Zunächst bedarf es einer einschränkenden Bemerkung hinsichtlich des untersuchten Krankengutes. Die funktionellen Herzbeschwerden, die wir in unserer Klinik zu Gesicht bekommen, stellen bereits eine Auslese dar. Wir wissen nicht, welche Menschen mit rein funktionellen Herzbeschwerden überhaupt nicht zum Arzt gehen. In unserer Klinik sehen wir nur diejenigen Kranken, die von anderen Ärzten, meist von Mitarbeitern anderer Universitätskliniken, für unsere Psychosomatische Poliklinik speziell ausgesucht worden sind. Wenn wir also nur funktionelle Herzstörungen in Verbindung mit einer Neurose sehen — d. h. das, was mit der Bezeichnung Herzneurose eigentlich gemeint ist —, so können unsere Beobachtungen an diesen Fällen natürlich nicht ohne weiteres für alle Formen funktioneller Herzstörungen verallgemeinert werden. Wir haben aus unserer vor zwei Jahren gegründeten Klinik-Ambulanz 35 Fälle gesammelt, für die folgende Bedingungen zutreffen:
Auf das Herz bezogene Beschwerden dominieren in der Symptomschilderung des Kranken.
Organische Herzkrankheiten oder andere zur Erklärung der Symptome geeignete organische Erkrankungen gelten nach gründlichen Voruntersuchungen als ausgeschlossen.
Die Patienten sind gründlich psychoanalytisch untersucht worden. Bei 30 der 35 Kranken liegen darüber hinaus Erfahrungen mit psychoanalytisch orientierter Psychotherapie oder Psychoanalyse vor.
Bei der Auswahl der auszuwertenden Fälle stellten wir erwartungsgemäß fest, daß sich das Beschwerdebild unserer Herzpatienten zumeist als komplex erwies, so daß für den Arzt nicht selten ein gewisser Spielraum dafür besteht, wie er das Symptomangebot des Kranken annehmen und organisieren will. Nur die Patienten, die teils infolge eigener Verarbeitung, t