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Vorbemerkung zum Begriff des Über-Ichs
Die Anwendung des Über-Ich-Modells auf klinisches Material im Hampstead Index
Die psychoanalytische Theorie ist der gemeinsame Nährboden für die vielen verschiedenen Aspekte unserer Arbeit an der Hampstead-Klinik. Wir benutzen sie ständig als Bezugssystem, welches uns erlaubt, Beobachtungen hinsichtlich der Diagnose, der Therapie, der Erziehung und der Forschung zu machen und auszuwerten. Aber dieser Vorgang ist kein einseitiger, und wir haben von Freud gelernt, daß es notwendig ist, von Zeit zu Zeit innezuhalten, zurückzublicken und unsere Theorie im Lichte der Erfahrung zu überprüfen, um unser Material um so schärfer und genauer zu verstehen.
Die hier vorgelegte Arbeit ist das Ergebnis einer solchen Pause der Sammlung; sie wurde ausgelöst durch ein spezifisches, praktisches Problem, nämlich die Nutzbarmachung der analytischen Daten, die sich im Laufe von Jahren in Gestalt der Behandlungsprotokolle der Therapeuten und im Index angesammelt hatten.
Schon vor mehreren Jahren wurde mit der Aufstellung eines Index begonnen; die Fülle des Materials über die analytischen Behandlungen in der Klinik, nämlich die Wochen- und die Zweimonatsberichte sollten klassifiziert und nach einem Index auf Karteikarten übertragen werden. Dadurch sollte versucht werden, diese Daten „lebendig“ zu erhalten und eine Sammlung von Fallmaterial bereitzustellen, die jedem interessierten Forscher zur Verfügung steht (; ). Die Aufstellung eines umfassenden Stichwortverzeichnisses zur Erfassung des Materials erwies sich als eine Riesenaufgabe, die große Schwierigkeiten