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Dieser Band bringt in vier Sprachen, darunter auch in Deutsch, Kurzfassungen der Vorträge auf dem 23. psychoanalytischen Kongreß 1963 in Stockholm. Die beiden Hauptreferate von J. Lampl-de Groot („Symptombildung und Charakterbildung“) und von J. A. Arlow („Konflikt, Regression und Symptombildung“) wurden bereits vor dem Kongreß publiziert, um den Teilnehmern Gelegenheit zur Vorbereitung der Diskussion zu geben (Psyche XVII, 1963/64, S. 1—22 und 23—43). Arlow hebt besonders auf das Organisations-niveau des psychischen Apparates und die Bedeutung der Rolle der Phantasie für die Art der Konfliktbewältigung ab. Die Phantasien spiegeln den Zustand bzw. die Leistungsweisen des Ichs zur Zeit des ursprünglichen Konfliktes wider. Als Ausgangslage der Symptombildung bei den Psychoneurosen bezeichnet er eine ziemlich späte Phase der kindlichen Libidoentwicklung, insbesondere die Ödipus-Phase.
J. Lampl-de Groot schildert in klarer Diktion das umfangreiche psychoanalytische Erfahrungsgut auf dem Gebiet der Wechselwirkung von Triebfaktoren, Ichfähigkeiten, Abwehrformen und Umweltfaktoren bei der Symptom- und Charakterentwicklung.
Ein Symposion des Kongresses galt dem Leitthema „Phantasie“. J. Sandler, H. Nagara und H. M. Segal brachten Beiträge zum Begriff „Phantasie“;