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Sucht im Sinne der Toxikomanie wird vom Verf. als subjektiv unbezwingbares Verlangen nach euphorisierenden, beruhigenden, schlafbringenden, schmerzstillenden oder anregenden Stoffen verstanden. Der Mensch erlebt eine Gehobenheit ohne Boden, aber auch die Unfreiheit in höchster Potenz im selbstgeschaffenen Gefängnis. Die Wahl der Droge wird durch die Zeit, Mode, Gelegenheit und die Art der Applikation bestimmt. Die Begegnung des Therapeuten mit dem Süchtigen erfolgt zumeist bei der Anbahnung oder Manifestation körperlicher Schäden, forensischer Komplikationen oder im Stadium völliger Bankrottierung des Lebens. Die Ausgangssituation für die Behandlung steht unter ungünstigen Zeichen, die Erfahrungen einzigartiger Erleichterungen und der Erhebung klingen