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Die Psychosomatische Klinik in Heidelberg hat mit diesem Buch in einer Weise Inventur gemacht, auf die sie stolz sein kann. In der Statistik werden 3481 Patienten erfaßt, deren Daten in 136 Tabellen übersichtlich dargestellt werden. Man erfährt im ersten Abschnitt genau, wie sich die Patienten altersmäßig und nach Geschlecht zusammensetzen, welchen sozialen Schichten sie angehören, wo sie wohnen, wer sie überwiesen hat, wie sie ausgebildet wurden, welchen Konfessionen sie angehören, wie lange die Symptome bestehen und welche Diagnosen gestellt wurden. Die Verff. haben sich nicht damit begnügt, diese Daten für jedes Merkmal bei allen Patienten zu tabellieren, sondern sie haben reichlich von der Möglichkeit der Untergliederung Gebrauch gemacht, so daß man sich auch beispielsweise über das Verhältnis von Lebensalter und Symptomdauer oder von Konfession und Diagnose, von Symptomdauer und Beruf und über viele andere Kombinationen orientieren kann. In einem weiteren Abschnitt wird ebenfalls auf statistischem Wege untersucht, welche Faktoren zu der Entscheidung beitragen, ob eine Behandlung zustande kommt oder nicht. Die Gründe einer Ablehnung werden genau analysiert, und man kann auch den Tabellen entnehmen, in welchen Fällen eher die Patienten und in welchen eher die Ärzte zu der Ablehnung beigetragen haben. Schließlich werden Statistiken darüber gebracht, welche Behandlungsarten durchgeführt wurden und wie das Resultat der Behandlungen war. Aus den meisten Tabellen läßt sich auch ersehen, welche Veränderungen sich im Zeitraum 1955—59 im Vergleich zum Zeitraum 1950—54 ergeben haben.
Die vielen in dem Buch mitgeteilten Ergebnisse sind äußerst lehrreich, nicht zuletzt für die Klinik, an der die Verff. arbeiten. So verbindet sich mit der Besprechung der Ergebnisse auch immer wieder nüchterne Selbstkritik, die allerdings an einigen Stellen hätte etwas weiter geführt werden können (etwa durch Aufgliederung des Materials nach den behandelnden Ärzten). Das Buch ist sehr klar geg