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Zweiunddreißig Mitarbeiter haben an diesem Bande mitgewirkt, der das Ergebnis eines Symposiums widerspiegelt. Dieses Symposium, „den Ausdruck der menschlichen Gefühle“ behandelnd, fand vom 29. bis 30. Dezember 1960 in New York statt. Es fiel in den Rahmen einer Tagung der American Association for the Advancement of Science.
An dieser Stelle können nur einige wichtige Beiträge erwähnt werden. Paul D. MacLean, als Neurophysiologe am National Institute of Health arbeitend, berichtet über das limbische System — den phylogenetisch früh auftretenden Säugetierkortex mit den damit in unmittelbarer Beziehung stehenden Nuclei (in erster Linie Hippocampus, sowie Gyrus hippocampus und cinguli) — das vor allem er und seine Mitarbeiter als das gleichsam affektive Stellwerk unseres Gehirns abgegrenzt und erforscht haben. Er bringt Gedanken zur Phylogenese der menschlichen Gefühle und stellt dabei wiederum deren Bedeutung für die Arterhaltung heraus.
Einen ähnlichen Gesichtspunkt entwickelt René Spitz in seinem Beitrag über die Ontogenese der Gefühle. Diese Gefühle haben für Spitz unter anderem eine proleptische, d. h. eine antizipierende Funktion und damit positiven Arterhaltungswert. Im übrigen ist gerade Spitz' Aufsatz, bündig und klar geschrieben, reich an interessanten Gedanken. Er sieht neue Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Angst, der Differenzierung der menschlichen Gefühle und der Entwicklung der frühen Objektbeziehung.
Der kürzlich verstorbene Felix Deutsch legt ein Beispiel einer sogenannten Assoziationsanamnese vor: ein Interview mit einem neurotischen Patienten, der während dieses Interviews einem Geruchsreiz (mit Ammoniak versetzte Katzenfaeces, die unter dem Teppich verborgen sind) ausgesetzt wird, von dem sich Deutsch eine Aktivierung und Bewußtwerdung der zentralen Konfliktthematik verspricht. (Dies ist eine bekannte Methode von Felix Deutsch, die er in verschiedenen Arbeiten näher beschrieben hat.) Aus der vorliegenden Niederschrift des Interviews wird aber ni