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Verf., Psychoanalytiker und Psychiater, hat über 10 Jahre am Hillside Hospital Assistenten in analytischer Psychotherapie ausgebildet. Seine Schüler hatten auf psychotherapeutischem Gebiet zum Teil gewisse Vorkenntnisse, zum Teil waren sie weitgehend als Neulinge anzusehen. Allerdings muß angemerkt werden, daß letzteres nach amerikanischen Vorstellungen geurteilt ist; denn man kann aus den im Buch wiedergegebenen Protokollen entnehmen, daß die Assistenten durchaus schon mit den fundamentalen psychodynamischen Gesichtspunkten vertraut waren, als sie die Kurse des Verf. besuchten. Immerhin, Tarachow hatte eine recht heterogene Gruppe zu unterweisen (3). Dadurch vermehren sich bekanntlich von vornherein die Schwierigkeiten, die allgemein hinsichtlich des Lehrens psychoanalytisch-psychotherapeutischen Vorgehens und Umgehens mit Patienten bestehen. Viele sind ja deshalb der Meinung, man solle von der lehrenden Vermittlung psychoanalytischen Wissens an Ärzte überhaupt Abstand nehmen, es sei denn, es geschehe im Rahmen einer großen analytischen Ausbildung. Verf. ist nicht dieser Auffassung, ja er weist einen solchen Standpunkt unter Hinweis auf die drängenden klinischen Bedürfnisse ausdrücklich zurück (4).
In den letzten Jahren haben sich wohl vor allem zwei Verfahrensweisen herausgeschält, um psychoanalytische Behandlungsgesichtspunkte an analytisch nicht oder kaum ausgebildete Ärzte heranzutragen: Der eine Weg — er wird z. B. von Michael Balint und Mitarbeitern mit Erfolg beschritten — besteht darin, daß die Gruppendiskussion eines Falles benutzt wird, um über den entstehenden Gruppenprozeß die psychodynamischen Zusammenhänge manifest und erlebbar zu machen, so daß sie in einem weiteren Schritt der deutenden Bearbeitung durch den Gruppenleiter unterworfen werden können. Der andere vom Verf. eingeschlagene Weg benutzt bestimmte Arzt-Patient-Situationen und häufig sich ergebende Verwicklungen, wie z. B. die aus der Krankenhausrealtität herstammenden, als Ausgangspunkt fü