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Das Werk vermittelt eine fast enzyklopädische Schau aller mit Sucht und Mißbrauch zusammenhängenden Probleme. 33 in- und ausländische Mitarbeiter, Kliniker, Anatomen, Pharmakologen, Sozialmediziner, Juristen und Soziologen diskutieren aus der Sicht ihres Fachgebiets Fragen der Ätiologie, Pathogenese, Klinik, Diagnostik und Therapie; soziokulturelle und wirtschaftliche Momente werden ausführlich berücksichtigt. Ausländischen Erfahrungen (Schweiz, Österreich, Frankreich, Skandinavien, UdSSR, USA und Kanada) in der Suchtbehandlung und Prophylaxe sind eigene Kapitel gewidmet. Psychotherapeutische Ausführungen von H. W. Janz (Ilten) und W. Schulte (Tübingen) richten sich vornehmlich an den praktischen Arzt, den Juristen und Pädagogen. Janz legt dar, daß er die „rein analytischen Methoden“ nicht als via regia der Therapie ansehe, da sie, oft schematisierend und am Tradierten haftend, auch terminologisch zu starr seien und nur Teilwege zu erfassen vermöchten. Es gebe bei Suchtkranken ebensowenig eine, spezifische seelische Behandlung, wie eine spezifische Somatotherapie. Die tiefen-psychologisch orientierte Psychotherapie